NW4

Gesundheitliche Aspekte

Nordic Walking ist eine Ausdauersportart, die man in der freien Natur ausübt, vornehmlich im „Grünen“ und damit im abgasfreien Bereich. Das alleine bewirkt schon eine erhöhte Sauerstoffaufnahme – und führt zur Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden.

Beim normalen Walken oder Laufen werden die Muskeln von Armen und Oberkörper nur beschränkt beansprucht. Der richtig ausgeführte Stock-Einsatz beim Nordic Walking hingegen führt auch in diesem Bereich zu einem hohen Trainingseffekt – etwa ein Fünftel mehr Kalorienverbrauch als beim Walken und fast die Hälfte mehr im Vergleich zum Wandern. Trotzdem wird Nordic Walken nicht als anstrengender empfunden. Der Grund ist einfach zu verstehen: Die Verteilung der Belastung auf mehr Muskeln führt bei gleicher Anstrengung zu einer höheren Sauerstoffaufnahme.  Auch die Fettverbrennung kommt nicht zu kurz, auch sie ist erhöht, da mehr Muskeln auch mehr Energie benötigen – ideal für alle, die abnehmen wollen.

Richtig ausgeführt stärkt Nordic Walking die tiefliegende (autochthone) Rückenmuskulatur und ist damit in der Lage, Bandscheiben-Beschwerden wirkungsvoll entgegenzutreten.

Diese Muskeln verbinden direkt an der Wirbelsäule die Dornfortsätze der Wirbelkörper miteinander und entlasten, wenn sie durch Training gestärkt werden, die Bandscheiben. Viele Menschen können einfach durch sportliche Aktivität auf eindrucksvolle Art von ihren Rückenbeschwerden befreit werden.

Jens Fischer zeigt diese Muskeln sehr anschaulich in diesem YouTube-Video

Bei akuten oder chronischen Rückenbeschwerden sollte jedoch für jede sportliche Tätigkeit der Rat des behandelnden Arztes herangezogen werden!

Da beim Nordic Walking der gesamte Oberkörper trainiert wird, gehen Verspannungen der Nacken- und Schultermuskulatur zurück – häufig ein positiver Effekt gegen Kopfschmerzen. Der Stockeinsatz führt auch zu einer Entlastung der Kniegelenke um mehrere Kilo bei jedem Schritt, das Gewicht wird ja besser verteilt und im Gelände geben die Stöcke einen sicheren Halt. Ob bergauf oder bergab – richtig eingesetzt sind sie eine wertvolle Unterstützung.

Also Stöcke einpacken und raus ins Freie! Und immer dran denken: die beste Geschwindigkeit ist die, bei der man sich noch unterhalten kann! Aber nicht die Technik dabei vergessen!

Wer will, kann diese bei mir lernen!

Bis dann bei „Georgs Gesundheits-Blog“!

Euer Nordic Walking-Trainer Georg Skant

Dritter Beitrag einer Reihe über Nordic Walking, die ich an dieser Stelle in (un)regelmäßigen Abständen veröffentliche.


Noch keine Kommentare.

Diesen Beitrag kommentieren